Veranstaltungen 2010

Der 37. DDC Ausbildungswettstreit
am 25.09 und 26.09.10
im Herzen des Münsterlandes
in 59387 Ascheberg-Herbern, Forsthövel


dort fand ein Doggenevent der besonderen
Art statt mit ansprechendem Programm,
u. a. mit feurigen Kürvorführungen

Namhafte Leistungssieger und interessante Newcomer
zeigten hochkarätigen Hundesport
Am Samstag, den 25.09 fand ein
bunter Abend statt.


Am 25. und 26. September fand der 37. Ausbildungswettstreit in Ascheberg statt. Petrus schickte bestes Wetter, das der Veranstaltung ein mehr als hohes Besucheraufkommen bescherte. Eine gelungene Veranstaltung durch und durch, das begeisterte Publikum bekam richtig etwas geboten. Zitat eines langjährigen Doggenkenners und eigentlich nur auf Ausstellungen anzutreffen: das Publikum hat die Atmosphäre gebracht. Das Publikum war fair und hat den Hundeführern Mut gemacht.

Die zweitägige Veranstaltung in Herbern startete am Samstag morgen mit den Fährtenprüfungen. Und hier gab es gleich die erste Überraschung. Während der Fährtensport oft ein Sport ist, der kaum Zuschauer hat, waren beim 37. AW viele Fans dabei, die kräftig mitgefiebert haben. Wie immer entscheidet bei einer solchen Prüfung auch das Quentchen Glück und die Tagesform. Verdienter Leistungssieger Fährte wurde Leon vom Rieseneck mit Bettina Balters, die mit Silver (27.03.01) auch den Pokal für den ältesten Hund mit bestandener Prüfung bekam. SILVER & LEON Auffällig viele ältere Hunde starteten in den Fährtenprüfungen. Ein sicheres Zeichen, wie gut den Hunden diese Form der Auslastung tut.

Zur offiziellen Eröffnung war HORST FISCHBACH angereist und fand motivierende Worte für die Teilnehmer. Auf einem AW starten nur die besten Hundesportler Deutschlands. Sie müssen die dafür notwendige Qualifikation in der Tasche haben. Die beiden LEISTUNGSRICHTER Romy Förtsch und Franz Breitsamer erklärten, dass sie sich freuen, so hervorragende Hundesportler beurteilen zu dürfen. In der Eröffnungsansprache wurde darauf hingewiesen, dass ein solcher Leistungswettstreit nur durch die Basisarbeit in den Ortsgruppen funktioniert und dass es in der heutigen Zeit ungeheuer wichtig ist, mit einer gut erzogenen Dogge zu punkten.

Dann ging es weiter mit den Teamprüfungen und der Pflichtübung Gruppe. Die Teamprüfungen wurden nicht so gut wie erwartet angenommen. Vielleicht weil dieses Angebot noch nicht so bekannt ist. Konzipiert wurde die Teamarbeit um mehr Möglichkeiten zu einer Teilnahme am AW zu bieten und den Gruppengedanken zu fördern. Dafür standen zum erstenmal seit vielen vielen Jahren wieder zwei Ortsgruppen beim Gruppenwettstreit in Konkurrenz. Die OG Bochum und die OG Ascheberg zeigten beide eine ansprechende Vorstellung im Pflichtteil.

Und dann durfte gegrillt und gefeiert werden. Was angesichts der lockeren, kameradschaftlichen Stimmung nur allzu gerne angenommen wurde.

Am Sonntag begannen die Unterordnungsprüfungen. Leider spielte der Druck auf einer solchen Prüfung starten zu dürfen und die daraus resultierende Nervosität so manchem Hundeführer einen Streich und die Ergebnisse fielen niedriger als erwartet aus. Es waren aber trotzdem durch die Bank sehenswerte Vorführungen. Wir waren natürlich stolz, dass ein Ascheberger, Christof Nordhaus mit AUDAX v. d. Ochtruper Nachtigall, die UP 1 gewonnen hat. In der Königsklasse der UP 3 hatten alle Teilnehmer die Chance auf den Leistungssieg. Im Publikum herrschte Gänsehautfeeling. Direkt die erste Starterin Sonja Gewinner zeigte mit Kim vom Himmelkron DCH eine fantastische Leistung. Die 6 ½ jährige Hündin fegte mit Elan und Freude und im absolutem Gehorsam über den Platz und legte mit 97 P. die Meßlatte für die nachfolgenden Starter sehr hoch. Melanie Zapf hatte mit Dasha v. d. Langen Bergen DCH Pech. Es war einfach nicht Dashas Tag und so kam sie nicht in die Wertung. Die Spannung stieg. Nächster Starter war Bettina Balters mit Leon, der in Ascheberg schon mal 100 P. erzielt hatte. Diesmal musste er sich nach kleinen Fehlern mit 96 P. zufrieden geben. Die Stimmung war schier am überkochen. Als letzte UP 3 Teilnehmerin ging Friederike Lauritzen an den Start. Auch dieses Team hatte schon hervorragende Leistungen gezeigt und berechtigte Hoffnungen zu gewinnen. Die Freifolge war traumhaft. Das Publikum hielt schier den Atem an. Aber dann passierte es. Balthasar patzte bei der Stehübung und beim Apportieren vor lauter Übereifer. Somit stand das Ergebnis fest. Leistungssieger Unterordnung wurde SONJA GEWINNER – der Name ist Programm. Das Spannungsbarometer stieg. Die Kür der Gruppen stand noch bevor. Und dann kam ein Knaller. Die OG Bochum überraschte mit einer super Performance. In afrikanische Gewänder gehüllt, passend gestylt und von Trommlerinnen begleitet, wurde die Kür vorgeführt. Ein absoluter Hingucker. Die nachfolgende Gruppe der OG Ascheberg bot nicht einen solchen künstlerischen Rahmen, sondern punktete durch einen höheren Schwierigkeitsgrad der einzelnen Übungen. Am Ende musste sie sich mit minimalen 5 Punkten Unterschied den Bochumern geschlagen geben. Beide Leistungsrichter hoben den Einfallsreichtum und die schwierigen Übungen der beiden GRUPPEN hervor. Die Siegerehrung bildete dann den krönenden Abschluss. Stimmungsvoll mit kleinen Showeinlagen – der leinenführige Leon hatte raus, dass es Würstchen für die Hunde gab – die Folge: Das Publikum und die Teilnehmer kamen in den Genuss eines Bildes mit Seltenheitswert: Frauchen Bettina stolperte angesichts der verlockenden Würstchen hinter ihrem Leon her, der es sehr eilig hatte, sich dem Objekt seiner Begierde zu nähern.

Anlässlich des AW wurden auch verdiente Hundesportler ausgezeichnet. Es gibt eine Ehrung, die äußerst selten verliehen wird. Das Hundführersportabzeichen Gold mit Kranz und Rubin. Als absolutes Novum erhielten drei Menschen auf dem AW diese Auszeichnung. Heinz Merkl mit über 13580 Punkten. Diese Punktzahl ist ein absoluter Rekord und darf als Lebenswerk bezeichnet werden. Weitere Träger sind Bettina Balters und Werner Hackl. Vielleicht ist es eine Anregung die Träger dieser Auszeichnung einmal im uDD vorzustellen. Es kamen auch Anmerkungen, dass eine solche Ehrung besser auf einer Hauptversammlung durchgeführt werden sollte.

Zurück zum AW. Wer nicht beim Ausbildungswettstreit dabei war, hat wirklich etwas verpasst. Tolle Stimmung, super Publikum und freudig arbeitende Hunde mit Spaß an der Sache. Eine Zuschauerin brachte es auf den Punkt: „Das letzte Mal war ich vor 20 Jahren auf einem solchen Wettstreit, da gefiel mir der Umgang mit den Hunden nicht. Aber jetzt ist da ja ganz anders. Die Hunde haben Spaß und machen das gerne. Das ist ein großes Kompliment an die Hundeführer, die die Arbeitsfreude ihrer Hunde nach außen transportiert haben.“ Eine weitere Besucherin seufzte: „Jetzt bekomme ich Lust auch etwas mit meinen Hunden zu machen.“

Und ich glaube, dafür war der AW ein Träger und Symbol: Zusammenhalt, fairer Sportgeist, begeistertes Treffen von Doggenliebhabern und eine sympathische Werbung für unsere Vierbeiner.

Barbara Kehrmann 1. Vorsitzende OG


DIE GEWINNER DER EINZELNEN PRÜFUNGEN



Hier sind weitere Bilder
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