Grundsätzliches zu Prüfungen

Eine schöne Prüfung ist die EP = Erstprüfung. Sie ist der lockere Einstieg für Prüfungsneulinge. Hier wird keine sportliche Exaktheit gefordert, sondern es werden nur die Mindestanforderungen an einen Familienhund abgefragt und der Hund soll ein friedliches und freundliches Wesen zeigen. Es gibt auch keine Punktebewertung bei dieser Prüfung, sondern als Ergebnis nur ein Bestanden oder Nicht bestanden.

Prüfungsname Mindestalter d. Hundes Höchstpunktzahl bestanden ab
EP = Erstprüfung 12 Monate es gibt nur bestanden oder nicht bestanden
BH = Begleithundeprüfung 15 Monate es gibt nur bestanden oder nicht bestanden
UP 1 = Unterordnungsprüfung Stufe 1 15 Monate 100 Punkte 70 Punkte
UP 2 = Unterordnungsprüfung Stufe 2 16 Monate 100 Punkte 70 Punkte
UP 3 = Unterordnungsprüfung Stufe 3 18 Monate 100 Punkte 70 Punkte
FP 1 = Fährtenprüfung Stufe 1 15 Monate 100 Punkte 70 Punkte
FP 2 = Fährtenprüfung Stufe 2 16 Monate 100 Punkte 70 Punkte
FP 3 = Fährtenprüfung Stufe 3 16 Monate 100 Punkte 70 Punkte
FH = Fährtenhundprüfung 16 Monate 100 Punkte 70 Punkte
Sonderprüfung: Gruppenwettstreit 15 Monate    
VDH Hundeführerschein 12 Monate es gibt nur bestanden oder nicht bestanden


Die Beschreibung der Prüfungen und der Regularien stehen in der Prüfungsordnung des DDC . Dieses Heft ist über die Verwaltung des AEAS ( Frau Rübbelke ) zu beziehen.

Ebenso gibt es Regularien über die Verleihung von Hundeführersportabzeichen. (Veröffentlicht im uDD 6/98).

Zur Zeit gibt es vier aktive DDC Leistungsrichter: Frau R. Rübbelke und Herr F. Breitsamer, Frau S. Hänisch und Frau R. Förtsch.

Der DDC hat schon sehr früh den Wert einer Ausbildung zum umgänglichen Familienhund erkannt und sich bemüht, die Ausbildung der Deutschen Dogge nach einem einheitlichen, doggengerechten Grundkonzept zu gestalten. Der DDC bemüht sich um eine qualifizierte Schulung der Ausbilder in den einzelnen Ortsgruppen. Es werden regelmäßig Schulungen für Ausbilder angeboten. Es gibt eine DDC Übungsleiter Ordnung. Ein DDC Übungsleiter muss:
a) mindestens 2 Jahre Übungswart gewesen sein oder mindestens eine Dogge selbst ausgebildet haben
b) mindestens eine Begleithundprüfung und eine UP1 erfolgreich abgelegt haben
c) an 4 Übungsleiterlehrgängen in einem Zeitrahmen von 7 Jahren teilgenommen haben.

Nach Erfüllung der Voraussetzungen muss der zukünftige Übungsleiter eine theoretisch-schriftliche, eine theoretisch - mündliche und eine praktische Prüfung ablegen, in denen er umfassende Kenntnisse über die Deutsche Dogge und deren Ausbildung und die dazugehörigen Fachgebiete nachweisen muss.
DDC Ausbilder auf dem Weg zu dieser schwierigen und zeitaufwendigen Prüfung sind Übungswarte. Wobei die Qualität der Ausbildung auch ohne den Titel Übungsleiter gewährleistet ist. DDC Übungsleiter zu werden ist sehr zeitaufwändig und an verschiedene Regularien geknüpft und da Ausbilder in Ortsgruppen ehrenamtlich, meist neben einem FullTimeJob, arbeiten, ist es Ihnen nicht immer möglich auch den Titel DDC Übungsleiter zu erwerben.

News
Innerhalb des DDC ist es möglich den VDH Hundeführerschein zu erwerben. Die beiden ersten Hundeführerscheinprüfungen wurden am 13. August 2001 in Ascheberg und am 2. September 2001 in Bad Salzuflen abgelegt.