Grundsätzliches zur Ausbildung

Viele Ortsgruppen des DDC bieten die Ausbildung zum umgänglichen Familienhund an und haben qualifizierte - mit dem Wesen der Dogge vertraute - Ausbilder.

Die Ortsgruppe Ascheberg übt jeden Montag von März bis Ende Oktober ab 18.30 Uhr auf dem DVG Platz in Ascheberg Herbern

In unserer Ortsgruppe bemühen wir uns, unsere Hunde sozialverträglich zu erziehen. Erziehungsziel ist, dass sie friedlich und freundlich mit Menschen und Hunden umgehen - oder zumindest ignorieren. Auf gar keinen Fall dürfen sie aggressiv auf andere Hunde, Menschen, Fahrradfahrer oder Jogger, Skater, etc. reagieren. Wir möchten einen Hund, mit dem wir stressfrei spazieren gehen und den wir überall mit hinnehmen können - und daran arbeiten wir in den Übungsstunden. Wir bemühen uns um eine sanfte Erziehung. Bei unserer Ausbildungsarbeit werden unter anderem Elemente aus dem Tellington-Touch und dem Clickern eingesetzt. Sehr viele Hunde aus der Ortsgruppe haben eine Erstprüfung und eine Begleithundeprüfung abgelegt und den Hundeführerschein bestanden. Das ist schon eine Klasseleistung der Hundeführer. Einige müssen noch dazu vor jeder Prüfung eine gehörige Portion Prüfungsangst überwinden. Zurzeit ist kein Hundeführer unter uns, der nicht nur sportlich interessiert ist, sondern auch die nötige Zeit hat, um regelmäßig in Unterordnungs- oder Fährtenprüfung zu starten. Die Ortsgruppe veranstaltet einmal jährlich eine Leistungsprüfung, die bis jetzt immer sehr harmonisch und gemütlich abgelaufen ist. Das Gros der Starter kommt aber aus anderen Ortsgruppen. Verträgliche Hunde können nach der Gruppenarbeit auf dem Platz miteinander spielen und vor dem Ausbildungsbeginn ist es üblich mit den Hunden in Gruppen spazieren zu gehen. Unsere Hunde werde mit viel Liebe ausgebildet um angenehm mit dem Hund durchs Leben zu kommen, ihn besser zu verstehen und Spaß beim Ausbildungsabend zu haben. - Kaffeetrinken, Klönen und Abschalten vom Alltag gehört auch zum Übungsabend.

Zur Grundausstattung für die Ausbildung des Hundes gehört:

  • Eine 1 m Leine aus weichem griffigen Material, reißfest und stabil
  • Eine 2 m Leine aus weichem griffigen Material, reißfest und stabil
  • Ein reißfestes Halsband, aus dem der Hund nicht schlüpfen kann (bei Hunden im Wachstum benötigen Sie mehrere Halsbänder)
  • Eine 5 m Leine


  • Leinen halten ein Hundeleben lang und beste Qualität, die in der Hand angenehm ist, zahlt sich immer aus. Die Erziehung des Hundes wird meistens in Angriff genommen um problemlos mit dem Hund durch den Alltag zu kommen. Ausbildung bedeutet aber viel mehr. Der Hund ist ein Rudeltier mit dem genetisch festgelegten Bedürfnis nach einem Leben in einer geordneten Gemeinschaft, in der er idealerweise auch eine Aufgabe erfüllen darf. Jeder Hund sollte ein Grundrecht auf Ausbildung haben. Geist und Körper werden durch Ausbildung trainiert und das Hundeleben erhält viel mehr Lebensqualität. Ausbildung heißt nicht Zwang ausüben, sondern durch gezielte Beschäftigung ein Team mit seinem Hund zu werden.

    Bedenken Sie Arbeitslosigkeit bedeutet für Mensch und Hund ein Übel und eine seelische Beeinträchtigung, nur der beschäftigte Hund ist ein artgemäß lebender Hund. Ideal ist es wenn der Welpe an einer Welpenspielgruppe teilnehmen kann, danach zu einer Junghundschule gehen kann und anschließend noch eine Ausbildung zum umgänglichen Familienhund genießen kann.

    Viele sogenannte Unarten des Hundes entstehen erst durch mangelnde Beschäftigung des Hundes. Wohlgemerkt selbst lange Spaziergänge sind keine ausreichende Beschäftigung und die Unsitte dem Hund nur ein großes Grundstück als Auslauf anzubieten und ihn ansonsten sich selbst überlassen, ist erst recht keine ausreichende Beschäftigung für den Hund. 15 Minuten intensives Üben fordern den Hund soviel wie ein dreistündiger Spaziergang. Mit etwas gutem Willen können Spaziergänge auch Erlebnistouren werden. Es können Versteck- und Suchspiele eingebaut werden, ein gestürzter Baum kann überklettert werden, ein Sitz Bleib, ein Platz Bleib kann geübt werden, Ballspiele können eingeflochten werden. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Schließlich möchten sie auch nicht jeden Tag den gleichen Text in der Zeitung lesen oder das gleiche Fernsehprogramm sehen. Auch im Haus können kleine Übungen durchgeführt werden, vor dem Füttern warten lassen, wenn es klingelt Platz Bleib machen lassen u.s.w.. Ein erfahrener professioneller Hundetrainer erzählte mir einmal, wie er bei einem Rückenproblem die Hunde trotzdem weiter ausgebildet hat. Er holte die Hunde ins Haus und übte die Sitz und Platzübung vor dem Fernseher.

    Sehr sinnvoll ist die Ablegung einer Begleithundeprüfung bei der der Hund folgsames Gehen in verschiedenen Tempi mit und ohne Leine zeigen muß und das sofortige Herankommen auf Zuruf und ein Sitz und ein Platz und der Hundeführer kann sich entfernen und der Hund bleibt am angewiesenen Platz. Ebenso wird geprüft ob sich der Hund verkehrsgerecht verhält und umgänglich mit anderen Hunden und Menschen ist. Bei eventuellen Streitigkeiten wird eine abgelegte Begleithundprüfung von Gerichten positiv ins Kalkül gezogen.

    Das Arbeiten mit dem Hund macht Spaß und gibt dem Hund eine Aufgabe in unserer für den Hund relativ reizarmen Umgebung.

    Um sich eine Bestätigung für die gut erzogene Dogge zu holen und als Bonbon für den Hundeführer kann man mit der Dogge an Prüfungen verschiedener Art teilnehmen.
    Der DDC hat eine eigene Prüfungsordnung ( PO ) und eigene Leistungsrichter. Diese Prüfungen stehen jedem DDC Mitglied offen ( auch mit einem andersrassigen Hund / allerdings startet der andersrassige Hund außer Konkurrenz ). Man kann auch an den Prüfungen teilnehmen, wenn man einem anderen VdH Verband angehört und eine Dogge mit DDC Ahnentafel oder Registerbescheinigung führt. Eine Ausnahme gibt es. Begleithundprüfungen können im DDC ohne Vereinsmitgliedschaft abgelegt werden.

    Bei Teilnahme an einer DDC Prüfung muss man dem DDC angehören oder einem anderen vdh Verband, eine Dogge mit DDC Ahnentafel oder Registerbescheinigung führen. Im DDC gibt es den Ausschuss für Erziehung, Ausbildung und Sport, kurz AEAS. Vier gewählte Personen und kraft seines Amtes der erste Vorsitzende des DDC gehören diesem Ausschuss an. Zur Zeit sind Frau Rübbelke (Verwaltung), Herr Hackl, Frau Romy Förtsch und Herr Bottlender und Herr Detlef Gügel als erster Vorsitzender des DDC im AEAS. Der AEAS ist für die Ausbildung der Deutschen Dogge im DDC im weitesten Sinne zuständig. Er veranstaltet regelmäßig Wochenlehrgänge für Hundeführer und Ausbilder, er organisiert eine einheitliche Übungsleiterausbildung und veranstaltet Hundeführerlehrgänge. Weiterhin wird auch das Leistungsbuch des DDC vom AEAS geführt. Alle Aufgaben hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, aber bei Fragen wenden sie sich an die Verwaltung des AEAS ,
    Frau Rübbelke Tel.: 02944/7282. Internetadresse: www.hundeundruebbelke.de.